Freitag, 29.07.2016

Das Reiskorn reist weiter..

... und der Blog mit. Ich habe auf dieser Seite leider schon fast die maximale Bildanzahl erreicht. Deswegen ist es an der Zeit, umzuziehen, und zwar hierhin: http://die-reise-des-reiskorns.tumblr.com/

Dort könnt ihr lesen, was mir während meines Studiums in Hongkong so passiert.

Bis dann,

Simone :)

 

 

 

Montag, 23.06.2014

23. Juni 2014

Noch ein paar Bilder:

Das einzige komplette Familienphoto das ich habeChacha + Dangdang Chacha <3 Die Masseure und ich

Sonntag, 22.06.2014

22. Juni 2014

Ich bin wieder da :) Bin immernoch müde wegen meines Jetlags aber wollte mal kurz vorbeikommen um zu sagen, dass ich gut angekommen bin und was mit so erstmal in DE aufgefallen ist.

  • der Flughafen in München kam mir wie eine Beerdigung vor, weil alle so leise und ernst waren. War aber dann besser als ich in Berlin angekommen bin.
  • Sauberer als ichs in Erinnerung habe
  • Ich komm hier mit dem Essen nicht klar, es kommt mir alles so seltsam und gemüselos vor.
  • Es ist sooooooo kalt hab mich schon erkältet -.-

 

 

Mittwoch, 18.06.2014

18. Juni 2014

Meine Taschen sind gepackt, morgen früh geht's nach Beijing. Ich kann wirklich nicht glauben, dass heute schon mein letzter Tag in Nanchang ist. Es fühlt sich überhaupt nicht so an. Und übermorgen flieg ich schon zurück nach Berlin o.O Die 10 Monate gingen so schnell vorbei (bis auf die letzten paar Tage, die sich wie eine Ewigkeit angefühlt haben). Heute werde ich noch ein bisschen Essen kaufen um meine Tasche randvoll zu füllen und vielleicht nochmal zur Massage.

Gestern war ich auf dem Riesenrad hier. Leider haben wir nicht wirklich viel gesehen, weil es ein veregneter Tag war aber ich kann wenigsten sagen, ich war auf dem zweithöchsten Riesenrad der Welt.  

Dingding wurde übrigens auf Chacha umbenannt.

Becky & ich vor dem Riesenrad Dangdang, der nicht duschen will.

Mittwoch, 11.06.2014

11. Juni 2014

In neun Tagen bin ich wieder in Berlin :) Ein kleines Update, was ich in den letzten Tagen mache: warten. Hier ist nichts mit noch die letzten Tagen richtig ausschöpfen und genießen. Eigentlich ein bisschen Schade, aber in meinem Kopf bin ich schon wieder zurück in Berlin :/ Diese Woche geht hauptsächlich um Geschenke. Für meine Gastfamilie, Freunde und Lehrer. Frau Li hat mir heute mitgeteilt, dass ich morgen den Schulleiter treffe, um mich zu verabschieden. Schnell noch ein Geschenk besorgt. Meine Chinesischlehrerin hatte mir geraten, irgendwas schönes deutsches was er sich auf den Tisch stellen kann zu besorgen. Ich hab aber leider nichts und auch keine Zeit was zu besorgen, also habe ich Bier gekauft (haha, mag sich vielleicht ein bisschen billig anhören, so Bier als Geschenk. Aber in China geht das völlig durch, so leckeres Deutsches Bier nach Reinheitsgebot von einem hübschen deutschen Mädchen ;) Ein Bierkrug wär ein gutes Geschenk fällt mir gerade ein. Egal, ehrlich gesagt habe ich von meinem Schulleiter das ganze Jahr lang nichts gehört außer schlechte Geschichten...)

Miss Li kriegt ein Haufen deutsche Lebensmittel und für meine Tanzlehrerin hab ich Wein gekauft. Ich hoffe die verstehen alle, dass das von Herzen kommt :( Chinesen haben ja immer Probleme mit offenen Gefühlen. 

Nächste Woche werde ich dann meine Tasche entgültig packen. am 17 & 18. hat meine Gastschwester Ferien, da können wir noch was schönes unternehmen und am 19. flieg ich morgens nach Beijing und einen Tag später nach Beeerrllliiiiin <3 Ich glaube ich werde die ganze Zeit Leite umarmen wenn ich zurück bin. Diese ganze Berührungsangst von Chinesen kann auf Dauer echt nervig/einsam sein. 

Andere Dinge auf die ich mich freue: Cornflakes,Baden (Badewanne+Schwimmbad), mein Zimmer (wobei ich da noch 2 Wochen extra warten muss, bis ich einziehen kann), Orientierungslauf und natürlich meine Schwester, Familie, Freunde & Berlin :) (Whhhuuaaa und ich kann zu dem Mauerstück gehen auf dem Gaga meditiert hat) 

 

PS: Zwei Freunde von meinem Gastbruder haben einen neuen Hund, der heute Nacht bei usn übernachtet. Die gleiche Hunderasse wie Dangdang (Tollpudel), heißt Dingding (叮叮) und ich 3 Monate alt >.< Und es ist so witzig weil er immer so unsicher aussieht und nicht weiß, was er machen soll. Er hat aber auf mein Bett gepinkelt -.- Egal, er ist so süß ihm kann ich alles verzeihen. Dangdang ist jetzt ein bisschen stinkig, weil er nicht mehr die volle Aufmerksamkeit kriegt. 

Mittwoch, 04.06.2014

4. Juni 2014

Wir ihr bestimmt wisst, ist heute der 25. Jahrestag des Tiananmen-Massakers. Dass das in den Chinesischen Nachrichten oder irgendwo erwähnt wird, hatte ich natürlich nicht erwartet, also habe ich mal meine Schwester gefragt, was sie darüber weiß (oder nicht weiß).

Das erste was sie mir gesagt hat, war, dass es nicht „Massaker“ (屠杀) sondern „Event“ (事件) heißt. „Denn Massaker sind Events, bei dem viele Menschen umgebracht werden, z.B. wie beim Nanjing Massaker, bei dem Japaner 3 Millionen Chinesen ermordet haben. Was in Beijing passiert war gar nicht so eine große Sache“

 

Die Version, die sind in der Schule lernt:

Demonstranten waren Teil einer religiöse Extremistengruppe, die ihre Mitglieder alle einer Gehirnwäsche unterzogen hat. Sie haben sich am Tiananmenplatz selbst angezündet. Diese Extremisten wohnen heute in Taiwan, Hong Kong und anderem Ausland und führen ihre religiösen Praktiken weiter. Diese Gruppe hat viele Bücher gedruckt, in der sie ihre Version der Geschichte erzählen, nämlich dass die Regierung kam und die Demonstranten getötet haben.

 

Dann hat sie mir noch zwei Geschichten dazu erzählt:

  1. Ein Mitglied dieser Extremistengruppe hatte eine 12jährige Tochter und hat sie dazu überredet, sich auch selbst anzuzünden, um an einen besseren Ort zu kommen. Das Mädchen hat es gemacht und überlebt. Später wurde sie von Journalisten interviewt und hat gesagt, dass ihre Mutter sie betrogen hat.
  2. Die Extremistengruppe hat wohl einen Stein mit Erde gefunden, die den Satz: „Die Volkspartei China hat getötet“ bildet, ohne Menschenhand geschaffen-

 

Die Einstellung meiner Schwester dazu war eher achselzuckend. „Wer weiß, was wahr ist. Ist schon eine lange Zeit her.“  Ich denke, dass sie mehr die chinesische Version glaubt, weil sie immer und immer wieder wiederholt hat, dass die Version der „Extremistengruppe“ auch nicht unbedingt stimmen muss (Sie weiß, dass ich in dem Museum in Hong Kong war). Letztendlich interessiert sie sich nicht wirklich dafür.

 

 

Dienstag, 03.06.2014

Longhu & Sanqing Berg

Gestern war das Drachenbootfestival, also nationaler Feiertag. Weil selbst meine Schwester frei hatte, sind wir mit Verwandten und Freunden für zwei Tagen weggefahren. Samstag Abens, nachdem meine Schwester von der Schule nach Hause gekommen ist, sind wir losgefahren nach Guixi, die Stadt in der meine Gastgeschwister aufgewachsen sind (in Jiangxi). Abends hat mir meine Gastschwester ihre alte Schule gezeigt und den Ort, an dem sie gewohnt haben. Das ist ganz nah an einer großes Kohlefabrik dran, also alles eher nicht so schön. Am nächsten Tag haben wir eine Floßfahrt beim Longhuberg gemacht und danach einen Tempel angeguckt. Abends sind wir zu einem anderen Hotel gefahren, das richtig in den Bergen war. Das war richtig schön, eigentlich eher wie ein Feriendorf, denn jeder hatte seine eigene kleine Hütte. Montagmorgen sind wir dann mit einer Seilbahn zum Sanqingberg gefagren (Die Bahnstation war auf 1200m und der Gipfel 1800m). Von da aus sind wir dann den ganzen Vormittag rumgewandert. Ab der Hälfte haben wir uns in zwei Gruppen eingeteilt, weil manche schon erschöpft waren und runtergehen wollten. Ich bin dann mit meinem Gastvater, Tanten, einem Freund und einem Guide noch 2 Stunden auf den höchsten Gipfel gegangen. Danach sind wir wieder mit der Seilbahn runter und nach dem Mittagessen zurück nach Nanchang.

Meine Gasteltern auf dem Floß Snackverkäufer Meine Eltern kaufen Zongzi & Gurken Fischer-Performance 人山人海 Menschenberge, Menschenmeer Daoistischer Tempel Minwan Berghotel Tor zur Seilbahn Gastmutter

 

PS: Jetzt habe ich einen schönen fetten Sonnenbrand -.-

Freitag, 30.05.2014

Hong Kong Photos

Guangzhou Zoo Das Pandahaus Pandas ein schlechtgelauntes Pony Skorpione zum Abendbrot (Guangzhou) auf dem Weg zur Peal Tram in Hong Kong Peak Tram Station Die CIA ist verantwortlich für Hurrikan Kathrina Hong Kong vom Victoria Peak aus gesehen Gaia & ich am Peak Blick nach Norden vom Victoria Peak Jackie Chan & ich verstehen uns gutLondon xo In HK stellt man sich sogar beim Bus an HK University Ich taufe dieses Gebäude auf den Namen Democracy Wall Gaia und ich auf der Avenue of Stars Jackie Chans Sternchen und ich . Berliner Bär *-*   Mong Kok Goldfischmarkt links: Bibliothek; rechts: Guangzhou Museum Guangzhou Bibliothek von innen

Dienstag, 27.05.2014

Hong Kong

An diesem Wochenende war ich mit Gaia in Hong Kong. Donnerstagabend bin ich mit dem Zug nach Guangzhou gefahren (Ich bin leider zum falschen Bahnhof gegangen, konnte mein Ticket aber zum Glück noch umtauschen. Mein schönes unterstes Bett war natürlich dann weg L ). Morgens bin ich in Guangzhou angekommen und zum Tierpark gefahren. Es hat den ganzen Tag leicht geregnet, aber das hatte ich erwartet. Ich habe nur circa zwei Stunden im Zoo verbracht, weil er relativ klein war und die meisten Tiere wegen des Wetters nicht draußen waren. Ich habe aber Pandas gesehen, und bei den 20 Yuan Eintritt will ich mich ja nicht beschweren. Danach bin ich noch ein bisschen in der Innenstadt rumgeschlendert und habe mich 17 Uhr mit Gaia an der U-Bahnstation ihrer Schule getroffen. Wir sind zusammen nach Hause gefahren und mit ihren Eltern und Cousine in ein Restaurant essen gegangen. Ihre Eltern sind wirklich super super nett. Deren Sohn macht gerade ein Auslandsjahr in Deutschland und will auch dort studieren. Am Samstag sind Gaia und ich morgens mit dem Zug nach Hong Kong gefahren (erst nach Shenzhen, dort durch die Grenzkontrolle und dann mit der U-Bahn bis in die Innenstadt). Unser erstes Ziel war das Victoria Peak, weil wir perfektes Wetter hatten und nicht wussten, wie lange es dauert, bis es anfängt zu regnen (letztendlich hatten wir das ganze Wochenende perfektes Wetter). Auf den Berg zukommen und wieder runter hat wirklich ewig gedauert, weil man so lange anstehen musste für die Peak Tram. Das nächste Mal werde ich wahrscheinlich wandern, wenn ich mehr Zeit habe (dauert so 2 bis 3 Stunden). Danach sind wir zur Hong Kong University gefahren, die ich mir angucken wollte, für den Fall ich vermisse China/Asien nach 2 Jahren zu sehr oder will ein Auslandsemester/-jahr dort machen. Der Campus ist komplett auf einem steilen Hang gebaut und ist wie alles in Hong Kong extrem eng. Wenn man hier studiert wird man bestimmt richtig sportlich, jeden Tag so viele Treppen hoch und runter. In die Bibliothek konnten wir leider nicht rein, aber sie sah tausendmal besser aus als die in der Nanchang Universität. Danach sind wir zum District unseres Hotels gefahren, Tsim Sam Tsui und haben uns Döner (Teller) und Türkischen Salat gegönnt :D Hong Kong ist wirklich komplett überhaupt nicht China. Es ist eher wie Europäische Hauptstädte mit massenhaft Immigranten und Aktionen und Events, sehr abwechslungsreich (leider auch genauso teuer). Ich war außerdem sehr verwirrt, welche Sprache ich reden soll. Die offizielle Sprache ist Kantonesisch (verstehe ich absolut gar nicht. Die haben 8 Töne?!), fast jeder spricht aber English und Mandarin wahrscheinlich auch. Wenn ich mit chinesisch-aussehenden Menschen geredet habe, hatte ich immer den Drang Mandarin zu sprechen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie Mandarin sprechen ist nicht höher als English. (Wobei ich glaube fast alle Kantonesen können Mandarin, damit kommt man also weiter, wenn sie kein Englisch können).  Nach diesem leckeren Abendbrot sind wir zum Fluss gefahren, um uns die Lightshow anzugucken (Jeden Abend 20 Uhr). Danach sind wir zur Avenue of Stars gegangen und haben Qualle gegessen. Abends noch ein bisschen in Tsim Sam Tsui rumgeschlendert, Frühstück für den nächsten Morgen gekauft (sehr westlich: Müsli und Jogurt ^^) und gegen 11 in unserem Hotel eingecheckt. Sonntags sind wir zuerst zum Hung Hom Bahnhof gefahren, um uns Zugtickets von Hung Kong direkt nach Guangzhou zu kaufen. Anschließend sind wir zum „Museum des vierten Junis“ (Tiananmen-massaker)  gelaufen. Wie man dieses Museum ohne genaue Adresse finden kann, ist mir ein Rätsel. Es ist im 5. Stock eines Gebäudes und unten steht gar nichts dran, dass man wissen könnte, das Museum sei hier. Es ist wirklich sehr klein, nur ein Raum. Die Infotafeln waren leider nicht auf English, aber sie haben eine Website eingerichtet, mit der englischen Übersetzung. Die Mitarbeiter waren auch alles sehr nett, haben uns ein Videos gezeigt und viel erklärt. Außerdem hatte das Museum eine Nachbildung der „Göttin der Demokratie“. Draußen vor dem Gebäude war übrigens ein Mann mit schwarzer Agentensonnenbrille und etwas, das aussah wie ein USB Headset. Ich bin mir ziemlich sicher, das ist ein Spion der PRC der aufpasst, dass keine Verdächtigen ins Museum gehen. Nachmittags waren Gaia und ich in Mong Kok Souvenirshoppen und auf dem Goldfischmarkt (wo man alle Arten von Haustieren kaufen kann). Unser Zug hatte Verspätung, weshalb wir zwei Stunden noch auf dem Bahnhof rumgelungert haben und erst nach um 11 zu Hause angekommen sind. Montag haben wir vormittags unseren Schlaf nachgeholt und sind Mittags mit Gaias Gastmutter koreanisches Kaorou essen gegangen. Danach wollten wir eigentlich in Guangzhou Museum gehen, das war aber schon zu also sind wir in die Bibliothek gegangen, die direkt daneben war. Wirklich groß und schön und bibliothekisch (nicht so wie die verstaubte, kalte in Nanchang). Gaias Mutter hat uns halb fünf abgeholt, wir sind nochmal essen gegangen (mit Vater + Freunden) und dann wurde ich zum Bahnhof gebracht (diesmal zum richtigen). Ich habe mich natürlich auf mein schönes, unteres Bett gefreut, aber auch diesmal hat es nicht geklappt L Eine Frau hatte nämlich nur ein Bett ganz oben buchen können und wollte tauschen. Sie war schon über 80, da kann ich ja nicht Nein sagen. Wir hatten dann auch noch eine fast physische Auseinandersetzung, weil sie mir Geld geben wollte (untere Betten sind teurer). Chinesen können immer so aggressiv werden, wenn es um Geld geht. Die gute Frau wollte mir das wirklich mit aller Gewalt (Ja, Gewalt!) in die Hand drücken/Tasche schieben. Was für mich fünf Euro sind, fühlt sich für chinesische Rentner wahrscheinlich wie 50€ an…

Heute Morgen halb acht bin ich Nanchang angekommen. Wegen des Staus habe ich 90 min. nach Hause gebraucht und hätte es sowieso nicht mehr rechtzeitig zum Unterricht geschafft, weshalb mir meine  Lehrerin für heute frei gegeben hat.

Insgesamt ist Hong Kong eine mega coole Stadt und hat mir viel mehr als Shanghai gefallen. Es ist wirklich nicht China und wenn man kein Problem mit Enge und Hitze hat, ein echt guter Ort zum Leben.

 

PS: Nur noch 24 Tage bis ich zurück fliege :O Und ich weiß nicht wirklich, wie ich die noch nutzen soll. Wahrscheinlich essen, in die Schule gehen, mit Yanhong treffen und noch umbedingt zum Lushan!

Donnerstag, 15.05.2014

15.05.2014

Heute kam hoher Besuch zum Abendbrot. Ich bin mir nicht genau sicher, wer das war. Laomei hat irgendetwas von "sehr wichtig" und "Führungskräfte" gesagt, mein Gastvater hat sie mir als "Onkel" vorgestellt. Sie (3 Männer und eine Frau) waren auf jeden Fall so wichtig, dass wir Pekingente hatten und ganz viel anderes Fleisch und Frösche. Und davon wurde noch nicht mal ein Viertel gegessen :'( Und dann hat meine Mutter am Ende noch Reis verteilt und die Männer haben alle gesagt "Oh nur ein kleines bisschen, ich habe schon soooo viel gegessen" Lügt nicht! Unter keinen Umständen waren diese Leute satt. Meine Mutter und Laomei haben sich so viel Mühe gegeben mit dem ganzen Fleisch und so viel Geld ausgegeben und dann haben die das kaum gegessen. Und ich bin mir sicher sie wollten es eigentlich essen, aber sie müssen ja natürlich zeigen, dass sie zum Reden kommen und nicht nur wegen des Essens (Wenn man zum Abenbrotessen eingeladen wird -.-) Und das nervt mich auch immer wenn wir ins Restaurant gehen. Wir bestellen so viel leckeres Essen und rühren es letztendlich kaum an, weil wir ja ins Restaurant gehen, um uns zu sehen und austzutauschen. Machen wir ja in Deutschland auch aber wie essen auch tatsächlich... 

Auf jeden Fall, während wir (bzw. ich) gegessen haben, hat mein Gastvater mir gesagt, ich soll doch mal mit allen anstoßen. Da ich keine Ahnung hatte, welche Beziehiung die Gäste mit meinen Eltern haben und aus welchem Anlass sie hier sind, hatte ich keine Ahnung, was ich sagen soll. Das war eine sehr unangenehme Situation und ich glaube, ich habe meine Eltern blamiert. Da alle deutsches Bier getrunken haben, habe ich am Ende ihnen noch gezeigt, wie man "König Pilsener" auspricht, ich hoffe, das hat's wieder gut gemacht. 

Nach dem Essen sind dann alle ins Wohnzimmer zum Tee trinken gegangen und ich habe mich leise nach oben in mein Zimmer geschlichen. Die brauchen mich wirklich nicht (Laomei und meine Gastoma haben auch nicht mit uns zusammen gegessen)

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