Sonntag, 20.10.2013

20. Oktober

Am Samstag habe ich gelernt wie man Jiaozi macht :) naja, nicht wirklich den kompletten Vorgang, aber teilweise.

Vormittags war ich allein zu Hause, habe natürlich gelernt und irgendwann auf meinem Bett gelegen und Harry Potter 6 gelesen. Sunny hat mih angerufen und gesagt, ich soll zur Parkgarage kommen, wir essen heute Mittag woanders. Woanders war beim Bruder meiner Gastmutter. Nachmittags wurde ich ins Kino eingeladen :D Mit dem kleinen Jungen (oops ich weiß den Namen immer noch nicht, ist der Sohn des Bruders meiner Gastmutter) habe ich "Now you see me" in English gesehn. Ich finds echt toll, hier so oft ins Kino eingeladen zu werden, das ist hier noch teurer als in Deutschland. Danach sind wie wieder zurück gefahren und haben Jiaozi gemacht. Das sind gefüllt Nudelteigtaschen, die zum Glück gedämpft werden (und nicht in Fett gebraten wie so vieles hier). Soweit ich das beurteilen konnte, wurde einfach nur Mehl mit Wasser vermischt und zu einem Teig verknetet. Ist wahrscheinlich etwas komplizierter, aber es war keiner da, der gut genug Englisch konnte um mir das zu erklären. Dann wird der Teig in kleine Bällchen zerrupft und mit einem kleinen Nudelholz zu einer Platte geformt. Dann kommt die Füllung rein (ein Mix aus Fleisch, Gemüse und Öl), und als Tasche geformt. Gedämpft und fertig! :) Gabs dann zum Abendbrot, zusammen mit Reisbrei, Fisch ohne Gräten und natürlich alle möglichen Gemüsearten und Fleisch. Um ehrlich zu sein, eins der besten Abendbrote die ich seit einer Weile gegessen habe. Ersten sind Jiaozi verdammt lecker und Reisbrei ist zwar nicht umbedingt leckerer als normaler Reis, aber ne schöne Abwechslung, wenn man Reis zweimal täglich ist.