Berichte von 12/2013

Sonntag, 29.12.2013

Zwischenbericht

So und das ist mein Zwischenbericht. Ich denke er ist mir relativ gut gelungen, auch wenn ich mit dem Anfang nicht ganz zufrieden bin (Ich wollte eigentlich mit dem teil über Essen anfangen aber dann klingt das zu verfressen. Und "Family first - always!") Ich hoffe es klingt alles nicht zu gestelzt, der aufbau ist ein bisschen Messy. Bitte kommentiert, wenn euch Fehler auffallen! Ich hatte seit Monaten kein deutschunterricht mehr, okay? Meine kommasetzung/RS/Ausdruck ist nicht mehr die Beste und bei der Grammatik bin ich mir auch nicht mehr ganz sicher. Viel Spaß beim Lesen! :)

 

Mein erster Eindruck von China war, dass es gar nicht so anders von Deutschland ist. Die Kinder gehen zur Schule, die Erwachsenen arbeiten, in der Freizeit wird Fernsehen geschaut oder im Park rumgehangen. Erst nach und nach fallen mir die vielen Unterschiede auf.

Ich wohne nun schon seit fünf Monaten in der Südchinesischen Stadt Nanchang, Hauptstadt der Jiangxi Provinz. Mit meiner Gastfamilie kam ich von Anfang an super gut klar. Meine Gastschwester Jiang Minwan ist ein Jahr jünger als ich, und im Gegensatz zu den meisten chinesischen Schülern überhaupt nicht schüchtern. Mit ihr teile ich mir ein kleines Zimmer und denselben Musikgeschmack. Meine Gasteltern sorgen sich um mich wie ihr eigenes Kind und geben mir viel Freiraum. Weil beide kein Wort Englisch können, redeten wir zuerst sehr wenig miteinander, aber trotzdem merkte ich sofort, wie freundlich sie sind und wie viel Glück ich mit meiner Gastfamilie hatte. Außerdem lebt mit uns Jiang Minwans Großmutter, eine Haushälterin und ein kleiner Hund namens Dang Dang. Mein 25-jähriger Gastbruder wohnt mit seiner Verlobten ein paar Straßen weiter und kommt öfters zum Abendbrot vorbei. Er arbeitet in der gleichen Firma wie meine Gasteltern. Meine Gastmutter kommt aus Anhui, mein Gastvater aus der Fujian-Provinz, was für mich den Vorteil hat, dass zu Hause Hochchinesische gesprochen wir und nicht der lokale Nanchangdialekt.

Mit meiner Gastschwester besuche ich die 11. Klasse der Highschool attached to Nanchang University. Außer mir ist noch eine Austauchschülerin aus den USA, Andrea, an der Schule, allerdings eine Klassenstufe höher. Zusammen haben wir täglich Chinesischunterricht mit einer jungen, manchmal etwas chaotischen, aber klugen Lehrerin. Ein normaler Schultag beginnt für mich um 6.15 Uhr, wenn mein Wecker klingelt und ich mich aus dem Bett quäle um zu frühstücken. Alle Schüler müssen um 7.10 Uhr in der Schule sein, obwohl die erste Unterrichtsstunde erst um 8 Uhr anfängt. Die Extrazeit wird dann zum Wiederholen der Englischvokabeln oder Physikformel genutzt, manchmal mit, manchmal ohne anwesenden Lehrer. Da meine Gastschwester sich am Ende der neunten Klasse für Naturwissenschaften an Stelle von Geisteswissenschaften entschied, haben wir hauptsächlich nur Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Selbst wenn ich den Lehrern folgen könnte, gäbe es keine Möglichkeit, in irgendeiner Weise „mitzuarbeiten“. Chinesischer Unterricht besteht hauptsächlich aus Power-Point-Präsentationen der Lehrer, die Schüler hören zu und schreiben mit. Um 12:10 ist die fünfte Stunde vorbei und die zweistündige Mittagspause beginnt. Unsere Wohnung ist nicht weit entfernt von der Schule, weshalb wir immer nach Hause fahren um zu essen. Die Pause ist deshalb so lang, weil Chinesen gerne ein kleines Mittagschläfchen halten. Ich habe mir das bis jetzt noch nicht angewöhnt, und werde es wahrscheinlich auch nicht in den nächsten fünf Monaten tun. Um 14 Uhr beginnt dann der zweite Teil des Schultages. Als Austauschschüler müssen wir nachmittags nicht mehr zum „normalen“ Unterricht gehen, sondern nur noch zu unserem Chinesisch- oder Kalligraphieunterricht. Zweimal die Woche nehmen wir auch am Tanzunterricht der Mittelschule teil. Andrea und ich fühle uns dort ein bisschen wie große, tapsige Elefanten, da alle Schüler mehrere Jahre jünger als wir sind und um Einiges gelenkiger. Allerdings sind wir froh, dass man uns so bereitwillig kommen lässt und geben unser Bestes. Abends und am Wochenende bin ich glücklicherweise von der Schule befreit und habe Zeit, die Stadt zu erkunden und mein gesprochenes Chinesisch zu verbessern.

Nanchang ist eine 5-Millionen-Einwohner-Stadt im Herzen Südchinas. 5 Millionen mag einem als Europäer vielleicht riesig vorkommen, doch Nanchanger halten ihre Stadt für eine Kleinstadt. Dies ist etwas Schade, weil ich so auf die Frage: „Was sind denn hier so die Sehenswürdigkeiten und wo kann ich Souvenirs kaufen?“ nur einen verwirrten Blick und die Antwort: „Wir haben keine Touristen“ von meiner Gastschwester bekam. Nanchang hat Sehenswürdigkeiten – nur wissen das die meisten Einwohner nicht. Hier gibt es zum Beispiel den höchsten Springbrunnen (mit Musik) Asiens und das zweitgrößte Riesenrad der Welt. Für mich ist es schwer, Berlin mit Nanchang zu vergleichen. Ich fühle mich, als wäre ich in einer völlig anderen Welt und meine Maßstäbe habe ich zu Hause gelassen. Ich kann noch nicht mal sagen, ob die Gebäude hier höher sind. Einerseits kommt mir Berlin größer vor, weil es internationaler und multikultureller ist, eine Weltstadt eben. Andererseits ist Berlin furchtbar leer. Hier in Nanchang sind immer Menschen draußen, vor allem abends. Es gibt unzählige Restaurants und Straßenstände. Was ich hier besonders genieße, ist dass die Läden abends und das ganze Wochenende geöffnet sind. Was Berlin und Nanchang gemeinsam haben sind Baustellen. Hier ist gerade ein komplettes U-Bahnnetz im Bau, das in zwei Jahren fertig gestellt sein soll. Bis jetzt gibt es hier nur Busse, die durch die vielen Baustellen in der Innenstadt dazu noch ständig im Stau stehen. Wenn ich Nanchang in ein paar Jahren vielleicht wiederbesuche, wird sich alles schon wieder verändert haben. So ist das in China.

Jugendliche in meinem Alter haben leider sehr wenig Freizeit. Montags bis Freitags kommt meine Schwester halb zehn nach Hause, nur um dann noch mindestens zwei Stunden Hausaufgaben zu machen. Samstags hat sie „nur“ bis 18 Uhr Schule, muss aber dafür als Ausgleich am Sonntagabend in die Schule. Die Schüler verbringen die meiste Zeit damit, für die Abschlussprüfung zu lernen, die entscheidet, auf welche Universität sie zugelassen werden. Die komplette 12. Klasse ist eine Wiederholung der letzten zwei Schuljahre. Das mag sich jetzt alles sehr grau anhören, aber es gibt auch viele Dinge, die ich hier an der Schule genieße. Die Schüler sind viel fleißiger und beschweren sich nicht ständig. Sie sind leise im Unterricht und respektieren den Lehrer, aber sobald die Stunde vorbei ist, haben sie genauso Spaß wie deutsche Schüler. Es gibt Klassenclowns und „Insider-Witze“. Das Schönste ist, dass mir hier noch nie Mobbing aufgefallen ist. Vor allem die Offenheit gegenüber Outfits gefällt mir total. An meiner Schule werden keine Uniformen getragen. Die Kleidungsstile in meiner Klasse reichen von „moderner, Londoner Hipster“ bis Klamotten, die in Deutschland nur von Kindergartenkindern getragen werden, aber keiner interessiert sich dafür, was andere Leute anziehen. Allgemein haben Chinesen mehr Humor, was Bekleidung angeht. Sie tragen häufig lustige Sachen, wie Katzenohrenmützen, und mehr Farben. In Deutschland tragen so viele Menschen Schwarz und Grau, besonders fällt das bei Regenschirmen auf. Außerdem ist es in Nanchang völlig normal, auf der Straße zu singen.

Die größten Probleme hier habe ich wahrscheinlich mit der Sprache. Bevor ich nach China kam, hatte ich nur geringe Vorkenntnisse. Allerdings verbesserte sich mein Chinesisch schnell, schließlich habe ich täglich Unterricht und versuchte teilweise 80 neue Vokabeln an einem Tag in meinem Gehirn einzuspeichern. Mein Leseverstehen schätze ich relativ gut ein, für jemanden, der erst seit ein paar Monaten die Sprache lernt. Bloß das Sprechen macht mir Schwierigkeiten. Erstens brauchte ich eine Weile, meinen Akzent so zu verkleinern, dass ich verstanden werden kann, und immer noch gucken mich Chinesen oft nur ratlos an, wenn ich versuche, ihnen etwas mitzuteilen. Zweitens ist es nicht so einfach, Leute zu finden, die sich die Mühe geben, mit mir in Chinesisch zu kommunizieren. Zwar sind alle sehr neugierig, aber wenn ich schon nach dem zweiten Satz hoffnungslos verloren bin, geben sie auch schnell auf. Außerdem werden Ausländer gerne als Möglichkeit gesehen, sein Englisch zu verbessern.

China ist kein traditionelles Weihnachtsland. Umso schöner kam mir das Fest vor, weil ich so niedrige Erwartungen hatte. Anfang Dezember besorgte mir meine Gastmutter einen kleinen Weihnachtsbaum aus Plastik mit Gehänge und Lichterkette. Meine Familie schickte mir ein großes Paket mit Lebkuchen aus Deutschland, das ich jeden Adventsonntag mit meiner Gastfamilie teilte. Zu Heiligabend hatte ich ein paar kleine Geschenke für meine Freunde vorbereitet, allerdings ohne zu erwarten, irgendetwas im Gegenzug zurück zu bekommen. Ich wurde überrascht: Meine Mitschüler schenkten mir Pakete mit leckerem Essen, Äpfeln und einer niedlichen Teekanne. Von meinen Gasteltern bekam ich ein Kissen zum Händewärmen und ein noch größeres Paket mit Essen und Schokolade. In China gelten Äpfel als das ultimative Weihnachtsgeschenk, weil sich die Wörter für Heiligabend und Apfel sehr ähneln und weil Äpfel ein Symbol der Liebe sind. Auch wenn ich bei Sonnenschein und Schulunterricht nicht wirklich in Weihnachtsstimmung kam, waren es doch wunderbare Tage voller Überraschungen, sodass ich gar kein Heimweh bekommen konnte.

Ein besonderes Highlight meiner Zeit hier war die AFS-organisierte Reise nach Yunnan. Yunnan gilt als schönste Provinz Chinas und ich wette, jeder hat schon mal ein Bild von den Bergen dort gesehen. Was mir besonders dabei gefallen hat, war dass man mit den anderen Austauschschülern über seine Erfahrungen reden konnte und sozusagen sein Auslandsjahr „vergleichen“ konnte. Das hat mir eine gute Perspektive gegeben, was ich noch verändern will und wie ich die Zeit noch besser nutzen kann. Erstens möchte ich mehr essen. Das mag etwas verfressen klingen, aber wer weiß, wann ich das nächste Mal China besuche, und bis dahin kann sich so vieles verändert haben. Zweitens sollte ich mir mehr chinesische Freunde suchen, weil ich dadurch nicht nur meine Sprachfähigkeiten verbessere, sondern auch mein Verständnis der Kultur.

In den letzten vier Monaten habe ich gelernt, neugierige Blicke zu ignorieren – oder einfach zurück zu lächeln. Schließlich ist es nicht Schuld der Chinesen, dass es so wenige Ausländer hier gibt. Ich bin selbstbewusster geworden und habe einen neuen „europäischen“ Stolz entdeckt. Auch hatte ich keine großen Schwierigkeiten oder ein emotionales Tief. Meine Gastfamilie ist so unterstützend, dass ich bei keinem Problem Panik kriegen muss. Ich genieße meine Zeit in China total und bin sehr glücklich hier, ich werde nur traurig bei dem Gedanken, in ein paar Monaten schon wieder gehen zu müssen. An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst bei der Stiftung Mercator bedanken, die meinen Traum mit ihrem großzügigen Stipendium unterstützen. Ich habe es keine Sekunde lang bereut, China als Wunschland anzukreuzen. Ich habe es als mein perfektes „Austauschland“ entdeckt. Die vielen netten Menschen, die Sonne, das Essen machen es zu einem Ort, in dem ich mich einfach wohlfühle. Es ist schon jetzt wie ein zweites Zuhause für mich.

 

Sonntag, 29.12.2013

29. Dezember

So, ich bin irgendwie fertig mit meinem Zwischenbericht (Ich kann nicht glauben dass schon fast die hälfte rum ist), Ich habe den großteil des Textex, in dem ich mich über das schulsystem auskotze rausgenommen, aber weil ich es nicht einfach so auf meine festplatte versauern lassen will, poste ich es jetzt hier :) Das ist nicht bearbeitet also beschwert ecuch nihct über mögliche RS/Gr/Z/A-Fehler. 

Dass chinesische Schüler fleißiger sind als alle anderen, wusste ich schon vorher, aber meine Erwartungen wurden um Weites übertroffen. Montags bis Freitags kommt meine Schwester halb zehn nach Hause, nur um dann noch mindestens zwei Stunden Hausaufgaben zu machen. Samstags hat sie „nur“ bis 18 Uhr Schule, muss aber dafür als Ausgleich am Sonntagabend in die Schule. Die wenigen Ferien, die den Schülern hier gegönnt werden, sind auch nicht mit deutschen Schulferien zu vergleichen, weil sie trotzdem an vielen Tagen zur Schule muss und an den Tagen, an den man wirklich frei hat, den Haufen Extrahausaufgaben bearbeiten muss. Offiziell ist es illegal in meiner Provinz, die Schüler am Wochenende und in den Ferien zu zwingen, in die Schule zu gehen. Doch der Schulleiter hat Kontakte, und die haben Kontakte, dann ist ein bisschen Geld im Spiel und schon bringt Beschweren gar nichts mehr. Für chinesische Schüler zählt nicht ihre eigene Leistung, sondern die Leistung im Vergleich zum Rest der Klasse. Zensuren werden nicht nach Punktzahl vergeben, sondern danach, wie viele Schüler besser oder schlechter waren. Zum Beispiel bekommen die besten 5% eine Eins, die nächsten 10% eine 2 und so weiter. Wo in Deutschland es einige Schüler schaffen, ab und zu 15 Punkte (1+) zu schreiben, ist es für chinesische Schüler unmöglich, 100% richtig zu beantworten. Nach den Prüfungen wird dann lautstark von den Lehrern vorgelesen, welches Fach jedem einzelnen Schüler gut liegt und welches er noch verbessern muss.  Was mich wahrscheinlich am meisten überrascht, man könnte fast geschockt sagen, war, dass das komplette zwölfte Schuljahr aus Wiederholen der vergangenen zwei Jahre besteht. Alles dreht sich um die Abschlussprüfung (高考 gaokao). So ignoriert unsere Politiklehrerin zum Beispiel die Klasse und lässt die Schüler für die Naturwissenschaftsfächer lernen, weil diese beim Gaokao viel mehr zählen, als Politik oder Geschichte. Das Schulsystem an sich unterscheidet sich gar nicht so sehr vom deutschen. Schließlich entscheidet auch unser Durchschnitt im Abitur, was und wo wir studieren können. Was anders ist, ist die Einstellung der Schüler und die Unterrichtsmethoden. Für deutsche Schüler ist Schule nicht alles. Es gibt ein Leben außerhalb der Schule. Wir entscheiden, auf welche Uni wir gehen danach, wie sehr der Kurs zu uns passt und wie uns die Stadt gefällt. Für Chinesen zählt nur eins: Wie hoch die Universität in den Rankings liegt. So werden die Schüler in China eher den Unis zugeteilt, anstatt sie sich eine Lieblingsuni aussuchen. Je nachdem, für welchen Zweig sich die Schüler in der 10. Klasse entscheiden, Naturwissenschaft oder Geisteswissenschaften, so müssen sie auch den Kurs in der Uni wählen. Was auch unglaublich beliebt ist, sind Auslandsstudien in den USA, Canada oder Großbritannien. Die Familie investiert dann jeden einzelnen Yuan den sie auftreiben können, und das Kind investiert jede freie Sekunde, um für TOEFL oder IELTS zu lernen. Manchmal endet es dann enttäuschend, wenn der Student die Prüfungen nicht besteht, weil auf einmal völlig andere Dinge von ihm erwartet werden. Chinesische Schüler lernen nicht, wie man selbst recherchiert und lernt. Sie sind es gewöhnt, schriftliche (Ankreuz-) Hausaufgaben zu kriegen und von den Lehrern gesagt zu bekommen, was sie wann machen sollen. Die „Höchststrafe“ fürs Zuspätkommen sind Extrahausaufgaben oder Liegestütze. Chinesen sind übrigens selbst nicht von ihrem Schulsystem überzeugt. Die Schüler lernen wirklich nur für die Prüfungen. Zwar ist das in Deutschland eigentlich auch nicht anders, aber wie oft habe ich von meinen Lehrern den Satz „Ihr lernt für euer Leben!“ gehört. Chinesische Lehrer tun noch nicht mal so. Dazu kommt, dass die Regierung ständig das Geld kürzt, sodass kaum noch AGs stattfinden können (und die Weihnachtsfeier wurde abgesagt).

Das mag sich jetzt alles sehr grau anhören, aber es gibt auch viele Dinge, die ich hier an der Schule genieße. Die Schüler sind viel fleißiger und beschweren sich nicht ständig. Sie sind leise im Unterricht und respektieren den Lehrer, aber sobald die Stunde vorbei ist, haben sie genauso Spaß wie deutsche Schüler. Es gibt Klassenclowns und „Insider-Witze“. Das Schönste ist, dass mir hier noch nie Mobbing aufgefallen ist. Vor allem die Offenheit gegenüber Outfits gefällt mir total. An meiner Schule werden keine Uniformen getragen. Die Kleidungsstile in meiner Klasse reichen von „moderner, Londoner Hipster“ bis Klamotten, die in Deutschland nur von Kindergartenkindern getragen werden, aber keiner interessiert sich dafür, was andere Leute anziehen. Allgemein haben Chinesen mehr Humor, was Bekleidung angeht. Sie tragen häufig lustige Sachen, wie Katzenohrenmützen, und mehr Farben. In Deutschland tragen so viele Menschen Schwarz und Grau, besonders fällt das bei Regenschirmen auf. Außerdem ist es in China völlig normal, auf der Straße zu singen.

Freitag, 27.12.2013

27.Dezember

Ich hab gerade meinen Zwischenbericht angefangen. Ich dachte, es würde mir schwer fallen, aber ich hab jetzt schon 2 ein halb Seiten und es gibt noch so viel, was ich schreiben will! :( Aber ich schreib glaub ich zu wenig über mich selbst und zu viel über China. Was soll ich über mich schreiben? Ich hatte kaum Schwierigkeiten bis jetzt, ich habe mich nich verändert und das einzige, was ich über mich selbst gelernt habe, ist dass ich genauso bin, wie ich immer dachte zu sein. 

Naja ne halbe Seite habe ich ja noch und zur not kann ich einfach den Teil, wo ich mich übers chinesische Schulsystem beschwere, rausnehmen. Da ist meine Grammatik sowieso total schlecht :p  Auf jeden fall sieht es so aus, als ob ich den bericht schon vor seiner deadline fertig bekomme. Anscheinend habe ich mich doch verändert o.O

 

PS: ich über mich jetzt in Selbstkritik ud lese mal durch, was ich geschrieben habe ;)

Dienstag, 24.12.2013

Fröhliche Weinachten! :)

http://v.youku.com/v_show/id_XNjUyNTIyMzMy.html

Sonntag, 22.12.2013

Totentag

Heute war chinesischer Totentag, Ich echt froh, dass meine Familie mich mitgenommen hat :) War wirklich interessant. Erst sind wir zum riesigen Friedhof außerhalb der Stadt gefahren (mit noch anderen Verwandten). Die Grabsteine wurden erst einbisschen mit einem nassen Lappen geputzt, dann wurde Obst und Papiergeld aufs Grab gelegt und mit Räucherstäbchen gebetet. Normalerweise wird das Papiergeld verbrannt, was meine Familie aber wegen der Luftverschmutzung nicht macht. Viele legen auch Ei und Fisch aufs Grab, was dann in ein paar Tagen sehr stinken wird. Ahnenkultur in China kommt mir komplett anders vor, weil es nach dem Prinzip "Je lauter, desto besser" geht. Ich bin gerade richtig müde, vielleicht schreibe ich irgendwann noch etwas ausführlicher dazu. Und morgen habe ich wieder Schule -.- Wan an! :)

Sonntag, 22.12.2013

Reise nach Yunnan

Die letzte Woche verbrachte ich in der Provinz Yunnan, die als schönste von ganz China gilt. Schön war sie, aber für mich vor allem kalt. Ich hätte nicht erwartet, dieses Jahr noch Schnee zu sehen. Das tat der Landschaft aber gut, denn wenn nicht gerade alle blüht, ist es glaube ich ziemlich langweilig.

Am Morgen des 15. wurde ich von meinen Gastgeschwistern zum Flughafen gebracht. So weit unproblematisch, bis ich im Flugzeug saß, und eine Durchsage kam, dass sich der Flug wegen „下雪“ (Xiaxue, Schnee) verzögern wird. Dann gab es erstmal Essen, das den Chinesisches-Essen-Standards in Deutschland nah kam. Um 20.40 Uhr ging es endlich los, eine panische SMS an AFS, dass sie bitte auf mich warten sollen, hatte ich schon verschickt. Der Flug war bis auf die letzte halbe Stunde unproblematisch, in der es auf einmal zu Turbulenzen kam. Und zwar nicht „es wackelt ein bisschen“-Turbulenzen, sondern „es fliegen Magazine durch die Gegend und die Passagiere hüpfen auf ihren Sitzen“-Turbulenzen. Manche Leute mögen sowas ja, ich habe einfach nur gebetet, dass das Flugzeug sich nicht auf den Kopf stellt und ich so schnell wie möglich in Kunming ankomme.  Wenn ich durchgeschüttelt werden will, fahre ich mit der Achterbahn.

Glücklicherweise ist alles gut gegangen, und ein AFS-Volunteer  hat mich sogar 23.00 Uhr vom Flughafen abgeholt. Der Flughafen hat übrigens die gleiche Architektur wie der in Beijing. Als wir zum Shufflebus gegangen sind, hat es geschneit J . Im Bus ist mir aufgefallen, dass in Yunnan astreines Hochchinesisch gesprochen wird und auf einmal konnte ich so viel verstehen! Gegen halb zwei kamen wir im Hotel an und mir wurde der Zimmerschlüssel gegeben. Zu blöd, dass meine Zimmernachbarin von Innen abgeschlossen hatte. Klopfen, rufen, nichts weckte sie auf. Mit der Hilfe von ein paar Italiener und Deutschen (die ein Zimmer nebenan hatten) wachte sie endlich auf (Wir haben ihr Zimmer angerufen). Das Zimmer bestand aus zwei großen Räumen, und sie war in dem am weitesten entfernt von der Tür. Sie war am Anfang so verwirrt, dass sie auf meine Entschuldigungen mit „Macht nichts, ich wollte sowieso aufstehen.“ *Verwirrter Blick meinerseits* „Oh wie spät ist es? Um zwei? Okay Gute Nacht!“

Am nächsten Morgen wurden wir per Telefon von AFS 6 Uhr geweckt. Böse Überraschung: Die Dusche hat nur kaltes Wasser. Was soll‘s, es war nicht eiskalt, also schnell drunter. Schöne Überraschung: Beim Frühstück endlich alle meine Freunde wiedersehen :). Ich war übrigens nicht die letzte, die angekommen ist. Mehrere sind noch am morgen gekommen und 40 Leute steckten in ihren Städten fest, weil das Flugzeug gar nicht gestartet ist. Blöder Schneesturm! Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus aus Kunming raus, während der uns eine Frau erklärte, wofür Yunnan berühmt ist, Berge und Nationale (Kulturelle, Völkliche?) Minderheiten. In einem kalten Restaurant (Man könnte ja wenigstens Türen haben) haben wir Mittag gegessen, Pekingente ohne Fladen :( und normales anderes Zeug. Der Reis war überhaupt nicht gut, viel zu trocken und gar nicht klebrig. So war der übrigens überall in Yunnan. Dann ging’s zum Shilin Stone Forest (Davon habt ihr bestimmt schon mal Bilder gesehen). Es war genauso schön, wie man es sich vorstellt, bloß gefällt mir nicht, wie Chinesen alles so touristisch gestalten müssen. Es sieht einfach aus wie ein Park, der do geplant wurde und dann haben die die Steine da hingesetzt, nicht umgekehrt. (Die Steine waren aber wirklich nicht aus Plastik, ich hab es gecheckt). Danach saßen wir wieder im Bus für 3 Stunden Richtung _______, einer 200 000 Einwohner Stadt, in der die meisten Leute dem Yi-Volk angehören. Abends beim Duschen fachte ich, es gibt wieder nur kaltes Wasser, bis ich auf kalt gestellt habe, und plötzlich warmes Wasser kam. Vielleicht war es auch beim ersten Hotel einfach nur falsch beschriftet.

Am nächsten Tag durften wir eine Stunde länger schlafen. Die Busfahrt sollte eigentlich nur drei Stunden dauern, letztendlich waren es fast acht. In Kunming hatte es seit 15 Jahren nicht geschneit, deswegen haben wohl alle Panik bekommen, und die Autobahn gesperrt (um sie mit Salz zu bestreuen). Es war wirklich nicht viel Schnee! In den Bergen lagen vielleicht eine 10cm, in den Städten nur eine ganz dünne Schicht. Um 16 Uhr kamen wir in Dali an. Nach dem Essen wurden wir zur „Ancient Town Dali“ und zur „Foreigner Street“ gebracht. Das war die erste Souvenierstraße, die ich in China gesehen habe. Ich habe ordentlich Dinge für mich und meine Gastfamilie gekauft, und so viel Streetfood wie möglich probiert. Das Essen im Hotel schmeckt ja sowieso nicht. Den Abend/Nacht habe ich mit Lea (Zimmernachbarin), Maija (Finnland), Molly (USA), Irene (Spanien) und Natalie (Neuseeländerin aus Malaysia) verbracht. Die sind alles super intelligent und nett und offen wie alles anderen (AFS) Austauschschüler und ich habe massenhaft über andere Länder gelernt. Und ich konnte endlich wieder über Politik (und vieeeeel über Chinas nicht so schöne Seiten) reden! Das hat mir gefehlt. Andrea ist da nicht wirklich interessiert und mit Chinesen ist das immer ein bisschen unangenehm. Ich finde es ein bisschen Schade, dass die einzige Austauschschülerin in meiner Stadt aus den USA kommt, sie kann mir nicht wirklich viel neues erzählen :/ Ich konnte endlich heiß duschen und wir hatten sogar extra Decken!

Das Frühstück am vierten Tag war das beste. Es gab Cornflakes, Toast, Marmelade,  French Toast und Pizza :) Vormittags haben wir uns eine Show des Bai-Volkes angeguckt. War nur ein bisschen Getanze und Gesinge, aber wir haben Tee bekommen. Ob das auch wirklich Bai-Leute waren, ist die Frage. Mit dem Bus sind wir danach nach Lijiang gefahren, um uns die Altstadt anzugucken. Ich habe mir einen Anhänger mit meinem chinesischen Namen machen lassen, das war super billig (10Yuan :p). Beim Abendbrot hatten wir nicht so eine Drehscheibe in der Mitte, sondern ein Feuer, auf der dann die Suppe stand. Mir ist die Frage aufgekommen: Wieso hat sich diese Kultur mit den zu vielen Gerichten durchgesetzt? Egal in welches Restaurant man geht, es gibt immer Probleme, wo man das nächste Essen hinstellen sollte. Und das Essen wird immer so schnell kalt! (Diese Untersetzter mit Kerzen gibt es nur in deutschen China-Restaurants). Weil wir keinen Drehtisch hatten, wollten wir ein paar Gerichte tauschen, damit jeder rankommt. In hab mir den Daumen verbrannt, weil ich den Teller genau dort angefasst habe, wo er heiß vom Feuer war :( Jetzt habe ich eine Narbe (aber sehr klein und unauffällig). Danach hatten wir die „Mid-Term-Orientation“. Es sollte eigentlich eine Gruppendiskussion werden, aber ich habe nicht wirklich verstanden, was der AFS-Volunteer von uns wollte. Erst ein Zitat aus unserem Lieblingssong auf unserer Muttersprach nehmen, auf Englisch übersetzen und aufschreiben (Lieblingssong auf Deutsch? Ich höre doch kaum deutsche Musik). Danach hat er vier Zettel genommen, vorgelesen und uns gefragt, ob das auch alles zu einem Song gehören könnte!? Dann hat er den Punkt aber abgebrochen, weil wir nicht genug Zeit hatten und ich habe den Sinn überhaupt nicht verstanden.  Als nächstes hatte er einen Graphen, der die Stimmung während des Auslandsjahres wiederspiegelt (X-Achse: Stimmung; Y-Achse: Zeit (Events wie Ankunft, Vertiefung der Beziehungen, Heimweh etc.) Der Graph hat leider überhaupt nicht auf mich zugestimmt. Ich war irgendwo bei „Vertiefung der Beziehungen“ (was als gute Stimmung eingezeichnet war), aber das Tief „Heimweh“, das angeblich davor sein soll, habe ich komplett übersprungen. Wie sollten auch nicht unseren eigenen Strahl malen, sondern nur einen Punkt auf dem Graphen, an dem wir uns gerade befinden. Okay das hat auch nicht viel gebracht. Dann gab e noch ein Poster, das in mehrere Teile eingeteilt war.  Host Family, Friends, Language, School und noch irgendwas anderes. Dann sollten wir Zettel mit Smiley hin kleben bei den Sachen, die bei uns gut sind, und Zettel mit dem Problem bei Sachen, die nicht so gut laufen. Ich habe ein Smiley bei Host Family hingetan und einen bei Other mit der Unterschrift „Food“ :P Die Auswertung war dann weniger lustig. Er hat gefragt, warum einer bei Host Family „Changing Behavior“ als Problem genannt hat. Das Mädchen hat dann erzählt, dass ihre Familie am Anfang total nett war, sie aber jetzt ignoriert und nur noch Essen gibt und mit ihren Lehrern über sie redet, als wäre sie eine schlechte Person. Sie wollte nicht sagen, wo sie ist, weil sie nicht will, dass das AFS in ihrer Stadt weiß. AFS in den meisten Städten soll wohl nicht so super sein. Ein Austauschschüler wollte die Familie wechseln, und AFS hat in der Email an potentielle neue Gastfamilie alles aufgelistet, was der Schüler falsch gemacht hat in der alten Familie. Auch mit meiner Gastfamilie hatte ich richtig Glück! Viele kommen nicht gut mit ihrer klar, bei mir passt das einfach perfekt. Daniela hat mir von einem Jungen in Harbin erzählt, den die Familie einfach mitten in der Nacht aufgeweckt und rausgeschmissen hat. Er wohnt jetzt erstmal in der Schule. Die meisten Leute kommen zum Glück mit ihren Familie klar, aber man kann halt auch Pech haben. Vor allem Gastfamilienwechsel ist in China relativ schwer. Sowas ist in China halt noch total neu. In meiner Schule gab es ja dieses Jahr auch nur zwei Familie, die das machen wollten, und wie haben 16 Klassen á 50 Schüler in einem Jahrgang. Viele sprechen auch Probleme nicht direkt an und gehen zum Lehrer, der das dann an die Schüler weiter gibt. Und von deinem Lehrer gesagt zu kriegen „Deine Gastfamilie denkt, du lebst bei denen wie im Hotel“ macht die Situation nur unangenehmer und hilft gar nicht.

Am Donnerstag haben wir uns den Naxi-Tempel angeguckt. Das liegt auf 3400m über dem Meeresspiegel, so hoch war ich noch nie ^^Das war alles richtig schön, so ein chinesischer Tempel und dann im Hintergrund riesige Schneebedeckte Berge. Im Hauptgebäude des Tempels gab es drei große Götterstatuen. Vor der großen in der Mitte stand ein kleines Mao-Bild. Wenn du also betest, betest du gleich Mao mit an. -.- Typisch China. Daneben saß ein Mann (Des Naxi-Volkes), der auf der Volkseigenen Schrift und Sprache geschrieben hat. Und ich hab auch noch mit 3 Räucherstäbchen gebetet. Im Tal haben wir uns dann ein Dorf, der Naxi-Leute angeguckt (die leben da wirklich). Ich kam mir immer vor, als wär das alles wie im Zoo und diese Ethnischen Minderheiten sind wie Tiere. „Guck mal, da ist ein Naxi! Er lebt im Familienband und webt Tücher. Der Naxi-Mensch hat seine eigenen Schrift und Religion“. Es kommt mir immer ein bisschen respektlos vor, das alles zu fotografieren. Aber es ist gut, dass sie nicht unterdrückt werden und so ihre ganze Kultur weiterleben lassen können.

In einem Haus des Dorfes war eine Menschenanhäufung. Ich wollte natürlich wissen, was da los ist, vor allem weil die Menge auch manchmal geschrien hat. Ein Mann ist auf glühendes Eisen getreten mit bloßen Füßen und hat es angeleckt. Länger als eine Sekunde konnte ich da nicht hingucken. Ich bekomm schon wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke. Nach dem Mittagessen haben wir uns eine Show angeguckt. Sie war leider draußen, und es war so kalt :( Aber die Show war richtig interessant, es wurde gesungen und getanzt und geritten. Alle haben traditionelle Kleidung getragen und auf einem Screen wurde auf Englisch übersetzt, was gesagt wird. Eine Tradition dieses Volkes ist, dass sich Liebespaare, die nicht zusammenbleiben können, von einem bestimmten Berg (Der Berg, den man im Hintergrund gesehen hat) zusammen runterstürzen um für immer im Land der Liebe zusammen sein können. Sehr romantisch. Nach der Show wollte ich das Regencape, dass uns am Anfang gegeben wurde, zurückgeben und mir wurde gesagt, ich soll es einfach wegschmeißen. Ich wollte es aber auch nicht mitnehmen und habe es neben den Eingang gelegt. Hoffentlich wird es eingesammelt und wiederverwendet. Es war sogar relativ gute Qualität.

Nach der Show sind wir in eine weitere Altstadt gefahren, die für mich alle gleich aussehen. Es ist echt Schade, dass mir jetzt alles so normal vorkommt. Am Abend fand die AFS-Feier statt. In Gruppen sollten wir eigentlich Performances vorbereiten, was keiner gemacht hat. Es wurde dann hauptsächlich improvisiert. Die Party war ziemlich langweilig und wurde nur von den Kommentatoren gerettet. Die beiden (Ein Italiener und ein Amerika aus Vermont) sind echt talentiert und es würde mich nicht wundern, wenn der Amerikaner irgendwann seine eigene Talkshow bekommt. Weil wir am Samstag den ganzen Tag Bus gefahren sind, haben wir uns beim Supermarkt noch Snacks gekauft. Nachts haben wir wieder mit irgendwelchen Leuten rumgehangen, und ich habe das erste Mal in China Bier getrunken (Endlich!). Das hat aber nicht wirklich gut geschmeckt, viel zu wässrig -.- Als ich dann duschen wollte kam nur eiskaltes Wasser aus der Leitung. Dabei waren wir im gleichen Hotel wie am Tag vorher, und da hatte ich sogar heiß gebadet. (Anmerkung: Meine Gastfamilie besitzt zwar eine Badewanne, aber die wird nur zum Hund- und Haare waschen verwendet. Ähnliche Geschichten habe ich auch von anderen Austauschschülern gehört)

Am Freitag sind wir wie gesagt ganztägig Bus gefahren. Es war weniger anstrengend als erwarten. Wahrscheinlich weil wir kaum im Stau standen. Wenn man immer das Gefühl hat, weiter zu kommen, wirkt es gar nicht so lang. (Auch wenn wir stundenlang mit 20 km/h irgendwelche Schotterpisten (und wenn ich Schotterpisten sage, dann meine ich Schotterpisten) langgefahren sind). Im Restaurant, in dem wir Abendessen gegessen haben, fand übrigens zur selben Zeit eine Hochzeit statt – es fühlt sich mehr als unangenehm an, da einfach so in den Saal zu platzen aber das hat niemanden gestört. Die meisten Gäste schienen auch mehr am Essen interessiert zu sein als an der Rede des Brautpaares auf der Bühne. Da ich Sonntags schon 4 Uhr morgens aufstehen musste, habe ich die Nacht gleich durchgemacht. Erst mit einem Haufen Leute und „Werwolf“ (auch bekannt unter „Killer“, „Mafia“ oder „AFS-Volunteer“), später mit den nettesten Leute und „Truth or Dare“ auf unserem Zimmer (und Schwarzem Tee, damit ich wachbleibe). Im Bus zum Flughafen bin ich dann ständig an der Schulter meines Nachbarn eingeschlafen (In meinem Traum war es das Fenster). Der fremde Chinese war glaub ich nicht so glücklich, aber er hat sich nicht beschwert. Im Flughafen war ich dann die einzige, die ihr Ticket bei einem anderen Schalter holen musste. Zuerst habe ich das nicht gecheckt und bin allen anderen einfach hinterher getrottelt (Ich war sehr müde), der Angestellte hat mir dann gesagt, wo ich hin muss. Beim Warten am Gate bin ich die ganze Zeit rumgelaufen um nicht einzuschlafen. Ich war so froh als ich endlich im Flugzeug saß. Ich hatte einen Fensterplatz, also konnte ich, sobald ich da war die Augen zu machen, ohne noch auf die anderen Passagiere zu warten. Ich habe mich gewundert, dass es keine Sicherheits-Einweisung gab, aber die habe ich wahrscheinlich nur verschlafen. Das Frühstück im Flugzeug war nicht so der Renner. Ein süßes Brötchen (wie Rosinenbrötchen ohne Rosinen) und ein Muffin.

Mein Gastvater hat mich vom Flughafen abgeholt. Ich habe gemerkt, ich fühle mich schon Richtig zu Hause in Nanchang. Ich habe innerlich aufgeatmet, als ich endlich wieder all diese bekannten Straßen gesehen habe :) .

Alles in allem war die Reise zwar anstrengend (zu viel Busfahren) und kalt, aber Yunnan ist auf jeden Fall immer eine Reise wert. Das Beste jedoch war, mit all den anderen Austauschschülern zu reden. Dadurch bekommt man einen guten Überblick und kann sich vergleichen. Mit meiner Gastfamilie und AFS Local Chapter hatte ich echt Glück. Meine Sprachkenntnisse sind schlecht, aber das geht den meisten so. Dafür sind meine Schreib/Lesefähigkeiten relativ gut. (Anmerkung: Ich bekomme 8 Stunden die Woche Chinesischunterricht. Manchen nur 6, manche 30) Viele hängen nur mit anderen Austauschschülern rum, ich habe deshalb vergleichsweise viele chinesische Freunde (Haha es sind nicht wirklich viele, aber mehr als null). Rausgehen und Geld ausgeben mache ich sehr wenig. Viele gehen in ihren Städten in Clubs, Bars, ständig KTV oder übernachten bei anderen.

Diese Vergleiche haben mir einfach eine sehr gute Perspektive auf meine Austauscherfahrung gegeben und mir geholfen, zu entscheiden, auf was ich mich mehr konzentrieren sollte: Mehr chinesische Freunde = mehr reden + mehr rausgehen + mehr die Zeit hier genießen. Und mehr chinesisches Essen! Manche Austauschschüler essen Pizza und kaufen sich teure deutsche Schokolade. Das will ich überhaupt nicht machen. Chinesisches Essen ist einfach viel zu gut und billig. Um ehrlich zu sein versteh ich es überhaupt nicht, warum man hier Pizza ist. Die ist teuer und fettig und schmeckt viel schlechter als in Deutschland. Ich kann Pizza essen, wenn ich wieder in Europa bin. Ich bin nur einmal in China, wer weiß, wann ich zurückkomme, und bis dahin hat sich hier sowieso alles schon wieder verändert. Meine nächsten 6 Monate will ich einfach so gut wie möglich nutzen.

Sonntag, 15.12.2013

15. Dezember

Heute Abend flieg ich endlich nach Yunnan ^^ ich freu mich schon total, alle wiederzusehen, über unsere Erfahrungen zu sprechen, Süd- mit Nordchina zu vergleichen, jeden Tag Hotel/Restaurantessen. Und natürlich Yunnan sehen! Das gilt als schönste Provinz Chinas, und bei so einem riesigen Land muss das schon einiges heißen. In 2 Stunden bringt mich meine Familie zum Flughafen, ich habe schon meine Tasche gepackt, Bett gemacht, Zimmer aufgeräumt und jetzt ist mir langweilig. Meine Tasche ist so leer! Ich dachte ich würde mehr mitnehmen. Ich bin so ein Gypsy :p 

Lebkuchen für meine Familie habe ich auch schon rausgestellt ... Mir ist echt langweilig gerade. Aber das neue Beyonce-Album ist so gut! (Besonders "Haunted") Im März kommt sie nach Deutschland, aber ich kann leider nicht gehen :( Und die Robert Wilson Austellung im Louvre geht auch nur bis zum 17. Februar. (R. Wilson hat Portraits von Gaga gemalt, sozusagen "Remakes" von alten berühmten Gemälden bloß mit ihr als Objekt. Das ist so POPART, ich würde es so gerne sehen :'( ) Es ist so praktisch, in Europa zu wohnen! 

 

PS: Meine Wetterapp behauptet in Yunnan schneit's, und in Nachang in drei Tagen. Ich trau ihr aber nicht. Und ich will keinen Schnee!

Freitag, 13.12.2013

KalaOK Wettbewerb

In der dritten Stunde am Nachmittag, also 15:40, versammelten sich alle Teilnehmer in der Aula. Andere Zuschauer waren nicht erlaubt, aber Andreas ist trotzdem geblieben. Jede Klasse durfte 2 Teilnehmer stellen, anscheinend waren Becky und ich die einzigen, die das machen wollten (Wir sind unmöglich die Besten von 80 Schülern). Die ersten 40 Minuten waren die Zehntklässler dran. Es gab vielleicht eine Person, die keine Ballade gesungen hat. Die meisten Lieder waren Chinesisch, aber es wurde auch My Heart Will Go On (Titanic), Baby und As Long As You Love Me von Justin Bieber und Price Tag von Jessy J vorgetragen. Nachdem alle zehnten Klassen durchwaren (Es gibt 16), wurde alle rausgeschickt, um zum Unterricht zurrückzukehren. Übrig blieben die Elfklässler, Zwölftklässer durften nicht teilnehmen. Ich war die erste aus meinem Jahrgang. Das Publikum war schon ein bisschen schläfrig, den die Performances waren einfach mal zu 90% langweilig (Die meisten standen nur rum und haben sich an ihr Mikro geklammert). Ja, ich bin hingefallen! :D Ich hab das auf Video, allerdings sehr schlechte Qualität und meine Stimme war auch nicht so besonders. Aber es hat Spaß gemacht ^^ Als ich auf die Bühne gegangen bin, mich vorgestellt habe und "Dajia hao!" gesagt habe (hallo an alle), wurde schon applaudiert. leute, ich habe noch nichtmal angefangen. *Ausländerbonus* Ich denke, dne Leuten hats gefallen, weil ich auch ein bisschen was gemacht habe, außer nur zu singen. 

Hier ist das Video:

http://v.youku.com/v_show/id_XNjQ3ODAzNDI0.html

Diemal auf einer anderen Website, weil ich mich nicht mehr auf tudou einloggen kann. Ignoriert meine Stimme, wenn ihr mich kennt, seit ihr das ja gewöhnt ;) Enjoy!

Der Typ, der mir immer die Bücher ausleiht (ich kann seinen Namen immer noch nicht, nennen wir ihn Wang), hat mich vor meinem Miniauftritt angesprochen, ob ich singe und ich hab ihm gesagt, ich werde Do What You Want performen. Daraufhin hat er geantwortet, dass er das Lied mag aber es nicht singen kann. Ich habe nur meinen Kopf geschüttelt und behauptet, dass er es nicht kennt. (Was ja kein Problem ist. Ich erwarte das von niemandem, schon gar nicht von Chinesen). Heute Nachmittag hat er mich angesprochen und gesagt, er möchte kurz mit mir allein reden. Ich dachte mir schon: "OMG was kommt jetzt?" Er war super nervös und hat mir gestanden, dass er mich gestern angelogen hat und das Lied nicht kennt. Es war eine Notlüge und er hat sich verletzt gefühlt, dass ich schon vorher eranht habe, dass er es nicht kennt. Den ganzen Abend hat er dann darüber nachgedacht o.O Er war mega aufgeregt! Es macht mir Angst, dass er so viel über mich nachdenkt. Wang ist super nett, aber ich ignorier ihn manchmal aus Absicht, weil ich manchmal einfach nicht mit Leuten reden will. Ich bin so gemein zu ihm :( Aber anscheinend mag er mich ja immernoch ;)

 

PS: Becky ist gerade mit guten News nach Hause gekkommen: Wir haben es beide in die nächste Runde geschafft! :D

Mittwoch, 11.12.2013

11. Dezember

Auf Wunsch einer ganz liebenswerten Mademosielle schreib ich jetzt noch was, obwohl ich faul und müde bin und eigentlich nur Chicago Fire suchten will :)

Ich habe entschieden, den HSK erst zwei Monate später zu schreiben, weil es eigentlich gar keinen Sinn ergibt für mich, den so früh zu schreiben. Ich würde vielleicht nicht bestehen und dann hätte ich 450 RMB umsonst ausgegeben und so wichtig ist dieser Test nun auch wieder nicht. 

Miss Li und die anderen Shüler sind wieder aus Deutschland zurück. Sie hat mir Photos gezeigt. Ich war so verdammt neidisch, als ich alle vor dem Bundestag und der Mauer gesehen habe. Ich will auch nach Berlin ! :'( Und ich bin mir sicher, die wissen diese Stadt nicht wertzuschätzen, das können Touristen nie. Sie hat mir auch ein Photo von ihr mit meinen Eltern gezeigt. Meine Mutter hatte Frau Li ein kleines Päckchen für mich mitgegeben, jetzt habe ich endlich (seit wann wollte ich das haben, ein halbes Jahr vielleicht? Länger.) mein "Gaga Feminism" Buch by Jack Halberstam, das werde ich wahrscheinlich bis Samstag durchhaben. Es ist so kurz und interessant!

Ich wurde von AFS freundlich daran erinnert, meinen Zwischenbericht für Mercator (Stipendien-Stuftung) bis 10. Januar zu schreiben. Drei Seiten in "angemessener Sprache". Also keine Smileys und Hashtags. Mal sehen, was sich da machen lässt ;) werde das aber erst nach der Yunnanreise anfangen. 

Ich habe endlich Winterschuhe gekauft! Das traurige war: Mit Schuhgröße 39 bin ich hier wie Big-Foot. Der erste Blick geht daher nicht auf den Preis, wie in Deutschland (darum muss ich mir hier keine Sorgen machen), sondern auf die Größe. Die Schuhe, die ausgestellt sind, sind meistens 36. Wenn ich nach einer 39 frage, dann ruft die Verkäuferin schon immer zum Assistenten "zui da!" (die Größten). Dabei hätte ich so gerne eine 40 für Winterschuhe, damit ich auch noch mit 3 Socken reinpassen. Aber die 39 hier ist schon das maximale an Frauengrößen, allerdings bin ich mir sicher, dass das eher eine 37/38 ist. Irgendwann habe ich Schuhe gefunden, die mir passen (Eine 39, die wirklich eine 39 ist). und allzu hässlich sind sie auch nicht, obwohl ich so gerne diese dunkelroten fake Doc Martens gehabt hätte :( 

Morgen nehme ich am Karaoke Wettbewerb an meiner Schule teil. "The Voice of NanDa". Ich werde glaub ich Do What You Want singen. Ich bin für die zweite Runde leider nicht da, also alles just for fun (Haha ich würde sowieso nicht weiterkommen mit meinem Gesagstalent. Höchstens aus Mitleid weil ich blond bin). Becky wird auch singen, und zwar einen Remix aus "I wanna be with you" und "Dope" (Naja sie mixt den Lyrics ein bisschen zusammen). ich überlege, ob ich mich auch auf dem Boden werfen sollte. Wäre eine gute Show, glaub ich. Ja ich muss sowieso noch überlegen was genau ich singe, es darf nur 1 Minute lang sein. Entweder 1. Strophe Chorus 2. Strophe (Gaga's Part) Chorus oder 1. Strophe Chorus Bridge und dann am Ende : "What you want with my body woooooooorrrrlddd" ?!  Ahh ich freu mich schon :p

PS: Ich komm wieder zu Facebook/Twitter ^^

Samstag, 07.12.2013

7. Dezember

Nächsten Sonntag fliege ich nach Yunnan ^^ Vor ein paar Wochen hatte die Fluggesellschaft, bei der meine Gastmutter Tickets gebucht hat, meinen Rückflug zu canceln, sodass ich schon 8 Uhr morgens in Kunming starten (d.h. ich werd wahrscheinlich um 5 aufstehen müssen und kann keinem Tschüss sagen, weil sie noch schlafen. Aber vielleicht teilen noch andere ein ähnliches Schicksal mit mir) Gestern haben wir erfahren, dass auch mein Hinflug gestrichen wurde -.- "Zu wenige Buchungen" Und der einzige Flug an diesem Tag von Nanchang nach Kunming ist abends, also werde ich halb zehn in Kunming ankommen. Abendbrot, Willkommensveranstaltung, falls sowas stattfindet, werde ich verpassen und ja ein gutes Bett kann ich mir dann auch nicht mehr aussuchen. Aber alles halb so wild, hauptsache ich komme nach Yunnan :)

Ich bin übrigens die einzige aus Jiangxi, die zu dieser Reise fährt. Laura (aus Finland) wollte kommen, aber da die Maria (die Italienerin) nicht mitkommt, hat ihre Lehrerin gesagt, sie darf nicht, wiel sie nur fahren darf, wenn beide mitkommen. Ich bin froh, das die Lehrer bei uns nicht so sind -.- (Als Erinnerung: Laura und Maria sind die beiden anderen Austauschschüler in meiner Provinz, in der Stadt Jiujiang) Zum Glück habe ich jetzt Laura's QQ, wir wollen versuchen, mal ein Treffen zu organisieren. Keiner von uns hatte nämlich das versprochenen "Post-Arrival-Camp", es wäre ja super gewesen, daraus ein "Provinz-Treffen" zu machne, und sich untereinander auszutauschen. Mal sehen, was sich da mit der Weihnachtsfeier machen lässt :)

Es gibt endlich QQ International als App! Ich hatte nur die chinesische Version, die hat mich so verwirrt. Und jetzt fang ich an, QQ mal wieder mehr zu nutzen, und ein bisschen Kontakte zu knüpfen. Und ich weiß jetzt, wie Q-Zone funktioniert. Okay, nicht wirklich aber ich weiß wie ich Photos posten kann ;)

Andrea wird wahrscheinlich Ende Januar zurück in die USA gehen. Damit sie mit einem Zertifikat nach Hause geht, schreiben wir den HSK 4 eher (ich glaube im Januar). Dafür hat uns unsere Lehrerin eine Liste gegeben, mit allen Wörtern, die wir wissen müssen. Ich hatte um die 600 Wörter erwartet. Es sind doppelt so viele. Die meisten davon kenne ich schon, aber es sind immer noch viel zu viele übrig.

Dienstag, 03.12.2013

Adventszeit

Meine Gastmutter kam heute mit nem Weihnachtsbaum nach Hause ^^ Und jetzt steht der in meinem Zimmer "weil ich Weihnachtenfeier und nicht meine Familie". (Er ist klein, hässlich und aus Plastik aber er hat eine bunte Lichterkette und Wichteldeko. In Berlin hätte ich jetzt gar keinen Weihnachtsbaum also bin ich hier traditioneller als zu Hause !?) Ahhh hab ich nicht einfach die beste Gastfamilie? Püktlich zum 1. Advent habe ich die erste kerze angezündet und meine Lebkuchen angefangen, natürlich mit meiner Familie geteilt (denen hat's geschmeckt). Ich muss mal Lebkuchen-Inventur machen, und planen, wie viel ich jede Woche essen kann damit es bis Weihnachten reicht :D Aber den Stollen heb ich mir bis zum Schluss auf, ich glaube, den packe ich sogar in Geschenkpapier ein und pack ihn unter meinen Baum. Er ist so klein, nur 500g. Ich will den gar nicht teilen (oder 50% -> Gastfamile, 50% -> ich, ich kann ihn im ganzen Stück essen o.O Nein ich sollte ihn in Scheiben schneiden. Oh ich freu mich schon so, besten Weihnachtsgeschenk der Welt). 

 

PS: Eine schöne Adventszeit an alle! :)

L E B K U C H E N <3 Advent, Advent :) So traditionell dieses Jahr ...

Sonntag, 01.12.2013

1. Dezember

Mein letzter Blogeintrag ist schon ne Weile her (ich werde ein bisschen faul), also fasse ich hier mal die mehr oder weniger interessanten Dinge zusammen, die in den letzten Wochen passiert sind:

1. Andrea und ich wurden abends zur Schule "eingeladen" um mit Schülern English zu üben. Diese 5 Schüler wollen alle ein Auslandsjahr mit AFS machen, und weil es so viele Chinesen gibt und nicht genug Plätze, müssen die alle durch ein ziiemlich strenges Auswahlverfahren durch, inklusiv Englishtest, und wir sollten mit denen halt ein bisschen üben. Wir haben ein Blatt mit Fragen bekommen (Warum willst du ins Ausland? Was sind deine Stärken/Schwächen? etc.). Die Antworten haben sich alle ein bisschen auswendig-gelernt angehört (waren sie wahrscheinlich auch). Und der eine Typ hat gesagt, dass er nach Belgien will, wusste aber nicht, dass man da kein English spricht. (!?) 

2. Am nächsten Tag hat uns der kommunikativste von den Schülern Schokolade zu Thanksgiving geschenkt :D Der war echt super nett, sein English war okay und er war nicht schüchtern! (Für chinesische Verhältnisse) Unsere Chinesischlehrerin hat uns dann auch noch zu einem Fast-Food-Restaurant mitgenommen, wo wir ein ganzen Hühnchen gegessen haben (als Ersatz für den Truthahn). Lecker ! :D

3. Meine Mutter hat mir ein 4-Kilo Lebkuchen-Paket geschickt! Darf ich hier mal erwähnen, dass ich die beste Familie der Welt habe? DANKE DANKE DANKE MAMA (und Henni) :D Ab heute wird angefangen das alles zu Essen! ^^

4. Ein paar Lehrer und Schüler sind jetzt seit Mittwoch in Deutschland, die Partnerschule besuchen. Den ersten Tag haben sie in Berlin verbracht, wo sich auch Frau Li mit meinen Eltern getroffen hat :D Sie war auch so nett, ein kleines Geschenk von mir für meine Familie mitzunehmenn und andersherum was für mich mitzubringen von meinen Eltern :)

Ja, das war's eigentlich schon. Herbst beginnt hier jetzt, ein paar Bäume bekommen schon gelbe Blätter aber ich glaube die meisten bleiben das ganze Jahr grün. Tanzen macht Spaß. Ich geh manchmal joggen (Okay einmal in der Woche XD). Und ich hab Weihnachtsdeko und kerzen bei Metro gekauft. 

 

Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit! :)