Berichte von 05/2014

Freitag, 30.05.2014

Hong Kong Photos

Guangzhou Zoo Das Pandahaus Pandas ein schlechtgelauntes Pony Skorpione zum Abendbrot (Guangzhou) auf dem Weg zur Peal Tram in Hong Kong Peak Tram Station Die CIA ist verantwortlich für Hurrikan Kathrina Hong Kong vom Victoria Peak aus gesehen Gaia & ich am Peak Blick nach Norden vom Victoria Peak Jackie Chan & ich verstehen uns gutLondon xo In HK stellt man sich sogar beim Bus an HK University Ich taufe dieses Gebäude auf den Namen Democracy Wall Gaia und ich auf der Avenue of Stars Jackie Chans Sternchen und ich . Berliner Bär *-*   Mong Kok Goldfischmarkt links: Bibliothek; rechts: Guangzhou Museum Guangzhou Bibliothek von innen

Dienstag, 27.05.2014

Hong Kong

An diesem Wochenende war ich mit Gaia in Hong Kong. Donnerstagabend bin ich mit dem Zug nach Guangzhou gefahren (Ich bin leider zum falschen Bahnhof gegangen, konnte mein Ticket aber zum Glück noch umtauschen. Mein schönes unterstes Bett war natürlich dann weg L ). Morgens bin ich in Guangzhou angekommen und zum Tierpark gefahren. Es hat den ganzen Tag leicht geregnet, aber das hatte ich erwartet. Ich habe nur circa zwei Stunden im Zoo verbracht, weil er relativ klein war und die meisten Tiere wegen des Wetters nicht draußen waren. Ich habe aber Pandas gesehen, und bei den 20 Yuan Eintritt will ich mich ja nicht beschweren. Danach bin ich noch ein bisschen in der Innenstadt rumgeschlendert und habe mich 17 Uhr mit Gaia an der U-Bahnstation ihrer Schule getroffen. Wir sind zusammen nach Hause gefahren und mit ihren Eltern und Cousine in ein Restaurant essen gegangen. Ihre Eltern sind wirklich super super nett. Deren Sohn macht gerade ein Auslandsjahr in Deutschland und will auch dort studieren. Am Samstag sind Gaia und ich morgens mit dem Zug nach Hong Kong gefahren (erst nach Shenzhen, dort durch die Grenzkontrolle und dann mit der U-Bahn bis in die Innenstadt). Unser erstes Ziel war das Victoria Peak, weil wir perfektes Wetter hatten und nicht wussten, wie lange es dauert, bis es anfängt zu regnen (letztendlich hatten wir das ganze Wochenende perfektes Wetter). Auf den Berg zukommen und wieder runter hat wirklich ewig gedauert, weil man so lange anstehen musste für die Peak Tram. Das nächste Mal werde ich wahrscheinlich wandern, wenn ich mehr Zeit habe (dauert so 2 bis 3 Stunden). Danach sind wir zur Hong Kong University gefahren, die ich mir angucken wollte, für den Fall ich vermisse China/Asien nach 2 Jahren zu sehr oder will ein Auslandsemester/-jahr dort machen. Der Campus ist komplett auf einem steilen Hang gebaut und ist wie alles in Hong Kong extrem eng. Wenn man hier studiert wird man bestimmt richtig sportlich, jeden Tag so viele Treppen hoch und runter. In die Bibliothek konnten wir leider nicht rein, aber sie sah tausendmal besser aus als die in der Nanchang Universität. Danach sind wir zum District unseres Hotels gefahren, Tsim Sam Tsui und haben uns Döner (Teller) und Türkischen Salat gegönnt :D Hong Kong ist wirklich komplett überhaupt nicht China. Es ist eher wie Europäische Hauptstädte mit massenhaft Immigranten und Aktionen und Events, sehr abwechslungsreich (leider auch genauso teuer). Ich war außerdem sehr verwirrt, welche Sprache ich reden soll. Die offizielle Sprache ist Kantonesisch (verstehe ich absolut gar nicht. Die haben 8 Töne?!), fast jeder spricht aber English und Mandarin wahrscheinlich auch. Wenn ich mit chinesisch-aussehenden Menschen geredet habe, hatte ich immer den Drang Mandarin zu sprechen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie Mandarin sprechen ist nicht höher als English. (Wobei ich glaube fast alle Kantonesen können Mandarin, damit kommt man also weiter, wenn sie kein Englisch können).  Nach diesem leckeren Abendbrot sind wir zum Fluss gefahren, um uns die Lightshow anzugucken (Jeden Abend 20 Uhr). Danach sind wir zur Avenue of Stars gegangen und haben Qualle gegessen. Abends noch ein bisschen in Tsim Sam Tsui rumgeschlendert, Frühstück für den nächsten Morgen gekauft (sehr westlich: Müsli und Jogurt ^^) und gegen 11 in unserem Hotel eingecheckt. Sonntags sind wir zuerst zum Hung Hom Bahnhof gefahren, um uns Zugtickets von Hung Kong direkt nach Guangzhou zu kaufen. Anschließend sind wir zum „Museum des vierten Junis“ (Tiananmen-massaker)  gelaufen. Wie man dieses Museum ohne genaue Adresse finden kann, ist mir ein Rätsel. Es ist im 5. Stock eines Gebäudes und unten steht gar nichts dran, dass man wissen könnte, das Museum sei hier. Es ist wirklich sehr klein, nur ein Raum. Die Infotafeln waren leider nicht auf English, aber sie haben eine Website eingerichtet, mit der englischen Übersetzung. Die Mitarbeiter waren auch alles sehr nett, haben uns ein Videos gezeigt und viel erklärt. Außerdem hatte das Museum eine Nachbildung der „Göttin der Demokratie“. Draußen vor dem Gebäude war übrigens ein Mann mit schwarzer Agentensonnenbrille und etwas, das aussah wie ein USB Headset. Ich bin mir ziemlich sicher, das ist ein Spion der PRC der aufpasst, dass keine Verdächtigen ins Museum gehen. Nachmittags waren Gaia und ich in Mong Kok Souvenirshoppen und auf dem Goldfischmarkt (wo man alle Arten von Haustieren kaufen kann). Unser Zug hatte Verspätung, weshalb wir zwei Stunden noch auf dem Bahnhof rumgelungert haben und erst nach um 11 zu Hause angekommen sind. Montag haben wir vormittags unseren Schlaf nachgeholt und sind Mittags mit Gaias Gastmutter koreanisches Kaorou essen gegangen. Danach wollten wir eigentlich in Guangzhou Museum gehen, das war aber schon zu also sind wir in die Bibliothek gegangen, die direkt daneben war. Wirklich groß und schön und bibliothekisch (nicht so wie die verstaubte, kalte in Nanchang). Gaias Mutter hat uns halb fünf abgeholt, wir sind nochmal essen gegangen (mit Vater + Freunden) und dann wurde ich zum Bahnhof gebracht (diesmal zum richtigen). Ich habe mich natürlich auf mein schönes, unteres Bett gefreut, aber auch diesmal hat es nicht geklappt L Eine Frau hatte nämlich nur ein Bett ganz oben buchen können und wollte tauschen. Sie war schon über 80, da kann ich ja nicht Nein sagen. Wir hatten dann auch noch eine fast physische Auseinandersetzung, weil sie mir Geld geben wollte (untere Betten sind teurer). Chinesen können immer so aggressiv werden, wenn es um Geld geht. Die gute Frau wollte mir das wirklich mit aller Gewalt (Ja, Gewalt!) in die Hand drücken/Tasche schieben. Was für mich fünf Euro sind, fühlt sich für chinesische Rentner wahrscheinlich wie 50€ an…

Heute Morgen halb acht bin ich Nanchang angekommen. Wegen des Staus habe ich 90 min. nach Hause gebraucht und hätte es sowieso nicht mehr rechtzeitig zum Unterricht geschafft, weshalb mir meine  Lehrerin für heute frei gegeben hat.

Insgesamt ist Hong Kong eine mega coole Stadt und hat mir viel mehr als Shanghai gefallen. Es ist wirklich nicht China und wenn man kein Problem mit Enge und Hitze hat, ein echt guter Ort zum Leben.

 

PS: Nur noch 24 Tage bis ich zurück fliege :O Und ich weiß nicht wirklich, wie ich die noch nutzen soll. Wahrscheinlich essen, in die Schule gehen, mit Yanhong treffen und noch umbedingt zum Lushan!

Donnerstag, 15.05.2014

15.05.2014

Heute kam hoher Besuch zum Abendbrot. Ich bin mir nicht genau sicher, wer das war. Laomei hat irgendetwas von "sehr wichtig" und "Führungskräfte" gesagt, mein Gastvater hat sie mir als "Onkel" vorgestellt. Sie (3 Männer und eine Frau) waren auf jeden Fall so wichtig, dass wir Pekingente hatten und ganz viel anderes Fleisch und Frösche. Und davon wurde noch nicht mal ein Viertel gegessen :'( Und dann hat meine Mutter am Ende noch Reis verteilt und die Männer haben alle gesagt "Oh nur ein kleines bisschen, ich habe schon soooo viel gegessen" Lügt nicht! Unter keinen Umständen waren diese Leute satt. Meine Mutter und Laomei haben sich so viel Mühe gegeben mit dem ganzen Fleisch und so viel Geld ausgegeben und dann haben die das kaum gegessen. Und ich bin mir sicher sie wollten es eigentlich essen, aber sie müssen ja natürlich zeigen, dass sie zum Reden kommen und nicht nur wegen des Essens (Wenn man zum Abenbrotessen eingeladen wird -.-) Und das nervt mich auch immer wenn wir ins Restaurant gehen. Wir bestellen so viel leckeres Essen und rühren es letztendlich kaum an, weil wir ja ins Restaurant gehen, um uns zu sehen und austzutauschen. Machen wir ja in Deutschland auch aber wie essen auch tatsächlich... 

Auf jeden Fall, während wir (bzw. ich) gegessen haben, hat mein Gastvater mir gesagt, ich soll doch mal mit allen anstoßen. Da ich keine Ahnung hatte, welche Beziehiung die Gäste mit meinen Eltern haben und aus welchem Anlass sie hier sind, hatte ich keine Ahnung, was ich sagen soll. Das war eine sehr unangenehme Situation und ich glaube, ich habe meine Eltern blamiert. Da alle deutsches Bier getrunken haben, habe ich am Ende ihnen noch gezeigt, wie man "König Pilsener" auspricht, ich hoffe, das hat's wieder gut gemacht. 

Nach dem Essen sind dann alle ins Wohnzimmer zum Tee trinken gegangen und ich habe mich leise nach oben in mein Zimmer geschlichen. Die brauchen mich wirklich nicht (Laomei und meine Gastoma haben auch nicht mit uns zusammen gegessen)

Sonntag, 11.05.2014

11.05.2014

1. Alles Gute zum Muttertag an alle! Hab meiner Gastmutter ein bisschen (deutsche) Schokolade, Kosmetik und Brausetabletten (haha) besorgt. Sie hat sich gefreut :) Und heute Abend haben wir aus diesem grund Kuchen gegessen. Der erste leckere kuchen, den ich in China gegessen habe. bestand aus nur ca. 40% aus Sahne und hatte Kaffeegeschmack. 

2. War heute beim Friseur. Ich bin dem Friseur so so so verdammt dankbar! Ich bin absolut kein Friseurfan, und der Typ bekommt wirklich eine 1+. Erstens: Genau so geschnitten, wie ichs wollte. (=nicht so viel und nicht besonders) (übrigens nochmal danke an meine Schwester die ihm das super erklärt hat) und zweitens: ER HAT MICH NICHT ALS AUSLÄNDER BEHANDELT! Ich hatte mich schon darauf vorbereitet viel Aufmerksamkeit und Fragen zu bekommen. Viele Ausländer in Asien erzählen ja auch immer, wie sehr sich die Friseure hier freuen, wenn sie ihren ersten weißen Kunden haben. Das einzige, was mein Friseur zu dem Thema gesagt hat, war "Dein Chinesisch ist zimelich gut". Keine Frage vwoher ich komme, wo ich wohne, was ich mache blah blah blah. Ihr wisst gar nicht wie schön da ist. Man fühlt sich so akzeptiert und eingeschlossen. 

3. Conchita Wurst hat Eurovision gewonnen! Unterstütze ich total! Ich bin stolz auf Europa. Seit ich in China bin merke ich wirklich, wie sehr ich Europa bzw. EU liebe. Wir sind so klein, vielfältig, fortgeschritten und sicher. (Wobei, seit das ganze in der Ukraine angefangen hat, wurde ein bisschen mein Bild zerstört. Ist wohl doch nicht so friedlich, wie ich immer dachte :( )

4. Vorgestern als ich beim Kochen geholfen habe (Gemüse geschnitten habe) war Laomei (unsere Haushälterin) draußen und hat Frösche geschnitten. Furchtlos und neugierig wie ich bin, bin ich raus gegangen um mir das mal näher anzugucken, nur um festzustellen, dass die Frösche noch ziemlich lebendig waren und sie sie bei lebendige Leibe den Bauch aufgeschnitten hat, den Kopf, Hände und Füße abgeschnitten hat. Die Antwort auf meine Frage, was sie denn davon halten würde wenn jetzt eine riesige Schere kommt und sie vorne aufschneidet und ihre Organe rausnimmt, hätte ich eigentlich erwarten können: "Frösche sind Essen" Natürlich. Naja, Kopf ab ist wahrscheinlich der schnellste Weg, Frösche zu töten (?). Aufgerbracht, und ein bisschen angeekelt bin ich wieder zurück in die Küche. Von der Küche aus kann man auf den Balkon gucken. Und was muss ich mir angucken? Ein schon fertig aufgeschnittener Frosch, ohne innere Organe, Kopf, Füße und Hände SPRINGT aus der Schüssel in der er lag raus. Ich hab keine Ahnung wie das geht, es interessiert mich auch nicht im geringsten, ich will es bloß nie wieder sehen. Bin dann ins Wohnzimmer geflüchtet. Meine Gastmutter "Guck dir das nicht an, ich hab auch Angst" Ich hab keine Angst vor den Fröschen, ich habe Angst vor Laomei wie sie die armen Tieren so sehlenruhig verstümmeln kann D: Und diese Frösche gab es dann heute zum Abendbrot. Hatte Frosch schon einmal vorher gegessen, schmeckt nicht schlecht (wie kleine Hühnchenschenkel mit Fischgeschmack) aber nach dem ich das gesehen habe, habe ich das Gericht heute nicht angerührt. Ich bin immer noch ein bisschen verstört.

Montag, 05.05.2014

Xi'an Bilder

Flughafen Xi'an kalte Nudeln ein Mann mit einer Peitsche!? Vor den Terrakottaarmee-Hallen Gaia, Leah und ich Die Waisenkinder Show nach dem Jaozi-Essen fu Der konnte Ni Hao sagen Grillen im Käfig   :z Ein (nachgebauter) Wasserfall (der nach ner Stunde abgeschlatet wurde) Mahli, Lara und ich StaudammLara, Mahli, Gaia und ich Ein Restaurant Gaia und ich auf der Stadtmauer von Xi'an  Ich hab mich schon fast wie zu Hause gefühlt ;) Der größte Springbrunnen Asiens  

 

Ja ich weiß, ich habe noch gar nicht so genau erzählt, was wir in Xi'An gemacht haben und ihr wisst jetzt vielleicht nicht genau, was das für Orte sind. :/